Menüplanung und dauerhafte Einkaufsliste – Geheimwaffen im Küchenalltag

Ordnung

dauerhafte Einkaufsliste und Menüplanung serleichtern das Kochen und Einkaufen für die Familie

Jeden Tag stehst du vor der gleichen Frage: Was soll ich heute bloß wieder kochen? Im prall gefüllten Familienalltag ist diese tägliche Überlegung allzu oft ein zusätzlicher Stressfaktor. Wünschst du dir hier Entlastung? Dann wird dir eine Menüplanung für die Familie wertvolle Dienste leisten.

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Sie sorgt dafür, dass du nie ohne Einkaufszettel einkaufen gehst um auf den letzten Drücker noch etwas Essbares nach Hause zu bringen. Du sparst damit täglich jede Menge Zeit, Geld und Nerven und du kannst dich freuen, weil das Essen auf Eurem Tisch frisch, lecker und abwechslungsreich ist. 

Und so funktioniert die Menüplanung für Familien:

  • Nur einmal pro Woche: Du setzt dich einmal wöchentlich, idealerweise sonntags, an den Tisch und planst das Essen für die vor euch Woche.
  • Abwechslung ganz einfach: Das geht besonders schnell, wenn du eine gewisse Regelmäßigkeit einhältst, wie z.B. Montag: Nudeltag, Dienstag: Vegetarisch, Mittwoch: Süßspeisen, Donnerstag: Suppentag usw.
  • Bewährtes darf sich gerne wiederholen: Wenn es dann an einem Tag „Linsen mit Spätzle“ gab (und das allen geschmeckt hat), kannst du dies in 3 oder 4 Wochen direkt wieder eintragen.
  • Lieblingsessen: Solche Sachen, die immer gehen, wie Spaghetti mit Tomatensoße oder selbstgemachte Pizza kannst du auch gleich alle 2 bis 3 Wochen mit aufnehmen.
Mahlzeiten planen für die Familie


Je nachdem, was in der kommenden Woche ansteht, wer wann zum Essen da ist und welche Wünsche die Familienmitglieder äußern, entscheidest du, welches Gericht an welchem Tag gekocht wird. Auch vorhandene Vorräte in Gefrierschrank und Speisekammer sollten in deine Planung mit einfließen.

Den Menüplan kannst du dann an einem zentralen Platz in der Wohnung aufhängen. So sind alle Familienmitglieder informiert, was sie in der Woche kulinarisch erwartet und können sich darauf freuen.

Anschließend erstellst du deine Einkaufsliste (idealerweise mit der dauerhaften Einkaufsliste) und stehst nie wieder mit der bangen Frage im Supermarkt: „Was soll ich heute bloß kochen?“.

Vorlage für Menüplan


Und keine Sorge vor mangelnder Spontanität. Wenn sich eure Wochenpläne ändern, kannst du natürlich auch deinen Menüplan anpassen. Und sollte euch heute partout nicht der Sinn nach Pasta stehen, dann tauschst du einfach zwei Tage miteinander. Euer Menüplan soll ja kein starres Korsett sein, sondern eine echte Erleichterung.

Hier findest du eine kostenlose Vorlage zur Menüplanung für eure Familie, die du kostenlos als PFD downloaden kannst.   


wöchentlicher Menüplan für Familien mit Kindern



Die dauerhafte Einkaufsliste

Mit einer gut durchdachten strukturierten Einkaufsliste orientierst du dich im Supermarkt schneller und vergisst garantiert nichts mehr.

Anstatt jede Woche einen Einkaufszettel komplett neu zu schreiben erstellst du dir einmal einen Vordruck und hängst ihn gut sichtbar an einer zentralen Stelle der Wohnung auf.

Alle Posten, die nachgekauft werden sollen, werden sofort markiert. Die Zutaten, die du fürs Kochen benötigst, entnimmst du deiner wöchentlichen Menüplanung.

Mit deiner vorgefertigten Einkaufsliste musst du nicht mehr lange überlegen, was eigentlich fehlt. Du verplemperst nicht mehr so viel Zeit mit spontanen Noteinkäufen und Herumsuchen.

Wenn alle Familienmitglieder an das System gewöhnt sind, sparst du dir auch langes herumfragen, ob jemand etwas Bestimmtes braucht, da alle das Benötigte selbst markieren (bei Kindern natürlich vorausgesetzt, sie sind bereits alt genug).

Und so ​erstellst du die dauerhafte Einkaufsliste:

1. Notiere alle Artikel: Was verbraucht ihr regelmäßig? Was lagert in eurem Vorratsschrank, was esst ihr gerne und regelmäßig? Denke auch an Dinge, die Ihr seltener braucht und lasse auch ein paar Zeilen für Sonderwünsche frei. Jede Familie hat ihre eigenen Vorlieben und Grundausstattung in Kühlschrank und Vorratsschrank.

Einkaufsliste für Familien

2. Sortiere nun alle Artikel in der Reihenfolge, in der du sie im Supermarkt findest. Die meisten Supermärkte sind ähnlich aufgebaut mit bestimmte Zonen für bestimmte Warengruppen.

3. Setze dich mit deiner Familie zusammen und erkläre allen, wie das Prinzip funktioniert. Das, was nicht markiert ist, wird nicht gekauft.

4. Drucke die Einkaufsliste aus, idealerweise erst einmal nur ein paar Exemplare. Du wirst vermutlich in den ersten Wochen ein paar Ergänzungen oder Änderungen vornehmen wollen. Später, wenn die Liste ideal auf eure Bedürfnisse angepasst ist, kannst du gleich 20 Stück oder mehr ausdrucken. Alternativ kannst du die Einkaufsliste auch laminieren und mit einem abwischbaren Folienstift beschreiben. Das spart Papier.

5. Hänge die Einkaufslisten gut sichtbar auf und befestige einen Stift daneben. Wenn du deine Einkaufsliste an  den Kühlschrank hängen möchtest, kannst du den Stift mit Magnetfolie bekleben, damit auch er am Kühlschrank hält.

 6. Am Einkaufstag nimmst du deine Liste vom Kühlschrank und es kann losgehen.

die dauerhafte Einkaufsliste spart Zeit und Nerven

die dauerhafte Einkaufsliste spart Zeit und Nerven


Mit guter Planung kannst du an einem Tag den Einkauf für die ganze Woche erledigen und musst höchstens noch einmal frische Dinge wie Obst, Gemüse, Brot oder Fleisch nachholen. Das spart bares Geld und durch die gewonnene Zeit bleibt dir nun mehr Luft für Anderes.

Nicht alles wirst du beim Discounter bekommen, also ist eine kleine Rundtour meist vorprogrammiert. Beginne aber möglichst beim günstigsten Laden und versuche dort, so viele Zutaten wie möglich zu bekommen. Nur das, was fehlt brauchst du dann noch woanders kaufen.

Wenn du einen Wochenmarkt oder Direktvermarkter in erreichbarer Nähe hast, solltest du den ebenfalls in deinen Einkauf einplanen: Direkt vom Erzeuger sind die Produkte nicht nur frischer, sondern oft auch günstiger.

Hier findest du eine Vorlage für eure dauerhafte Einkaufsliste kostenlos zum downloaden.

Mit der Menüplanung und einer dauerhaften Einkaufsliste als neuen Helfern wird euch das Einkaufen und Kochen ab sofort leichter und schneller von der Hand gehen. Die gewonnene Zeit (und die geschonten Nerven) könnt ihr in gemeinsame Familienzeit investieren. Und das ist es doch, was wirklich zählt und wofür sich die ganze Organisation und Optimierung lohnt.

Viel Freude dabei und liebe Grüße,

Nicole


Dieser Beitrag entstand im Rahmen der Blogparade meiner Ordnungsbloggerkolleginnen Sabine von Ordnungsliebe, Sunday von the organized cardigan und Anita von Rosanisiert„Alles neu macht der Frühling: Mein Tipp für ein ordentliches 2018“​. Schau mal rein, hier gibt es jede Menge Ordnungs-Inspirationen.

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