8 einfache Schritte mit denen Du ALLES organisieren kannst

Ordnung

Macht Dich das Chaos und Durcheinander in Deinem Haus wahnsinnig? Möchtest Du es gerne in den Griff bekommen, weißt aber nicht wo Du anfangen sollst und schon gar nicht wie?

Um im täglichen Kampf gegen das Chaos als Sieger hervorzutreten, brauchst Du ein einfaches leicht verständliches Rezept, das Du immer dann zur Hand nehmen kannst, wenn die Dinge sich in die falsche Richtung entwickeln. Ob Du nun zum ersten Mal Ordnung in Deinen Haushalt bringen möchtest, oder ob Du Dich schon auf einem guten Weg befindest. Dieses Rezept wird Dir immer nützlich sein.

 

Die Dinge ändern sich – ständig

Gerade dann, wenn Du dachtest, Du hättest alles im Griff zwingt Dich das Leben manchmal alles nochmal von vorne zu tun. Kinder wachsen aus ihren Sachen heraus, die Bedürfnisse Deiner Familie ändern sich, ein weiteres Kind kommt in die Familie, Du nimmst einen neuen Job an und so weiter.

Mit der richtigen Technik allerdings kannst Du Herr der Dinge bleiben. Das heißt Du bestimmst über Deine Dinge anstatt die Dinge über Dich. Wenn Du weißt, wie Du beim Ordnen und Organisieren vorgehen musst, dann wirst Du auch nach einem Umbruch wieder relativ schnell das Chaos beherrschen.

Mit meinem Rezept bekommst Du einfache klare Schritte, denen Du folgen kannst um Ordnung zu schaffen, die speziell auf Deine Bedürfnisse zugeschnitten und leicht aufrecht zu erhalten ist.

 

1. Planung:

Entscheide Dich, wo Du anfangen möchtest. Welchen Bereich möchtest Du organisieren? Orientierungshilfe gibt Dir mein Beitrag:
Wie Du Ordnung in Deinen Alltag bringst – wenn Du keine Ahnung hast wo Du anfangen sollst

 

2.Ausräumen:

Nachdem Dir klar ist, welchen Bereich Du Dir vornehmen möchtest, ist es wichtig alles auszuräumen. Dieser Schritt macht auf den ersten Blick alles noch chaotischer. Er ist aber wichtig um Dir einen Überblick zu verschaffen. Die Arbeit wird Dir so viel leichter fallen als wenn Du alles hin und her schieben musst.

Bevor Du damit loslegst, schnappe Dir Deine Kamera und schieße ein „Vorher“ Foto. Dieses Foto wird Dir deutlich zeigen, welchen Fortschritt Du gemacht hast, wenn Du durch den Organisationsprozess durch bist. Wenn Du mit ordnen fertig bist, kannst Du Dein „Vorher“ mit dem „Nachher“ vergleichen und wirst den deutlichen Unterschied sehen. Ausserdem kann Dein „vorher“ Bild Dich immer daran erinnern, wie der Bereich nicht aussehen soll. 😉

 

3.Sortieren:

Jetzt sortierst Du die Dinge die Du soeben ausgeräumt hast. Gleiches kommt zu gleichem. Hier geht es nicht darum alles super ordentlich zu machen. Du kannst die Sachen in Stapeln auf dem Boden sortieren, oder in Kartons oder Wäschekörben, wenn Dir das lieber ist.

Wenn Du zum Beispiel ein Regal im Kinderzimmer organisierst, machst Du einen Haufen mit Spielzeugautos, einen mit Puppen und Zubehör, einen mit Legos und so weiter.

 

4.Entrümpeln:

Schritt 4 kannst Du bereits in Schritt 3 integrieren, oder, wenn Du Dir mit Entscheidungen eher schwer tust einen extra Schritt daraus machen. Jetzt ist es an der Zeit zu entscheiden, was von den Dingen Du behalten willst und was Du loswerden möchtest. Wirf alles weg, was kaputt ist. Was noch in Ordnung ist, Du aber sowieso nie benutzt, kannst Du spenden. Dinge, die noch einen gewissen Wert besitzen, kannst Du verkaufen, z.B. über online Plattformen oder Kleinanzeigen. Vielleicht gibt es auch Dinge, die Du an jemanden verschenken möchtest. Alles, was Du also nicht behalten wirst, ordnest Du einer dieser Kategorien zu und räumst sie nicht wieder ein. Dein Ziel sollte sein, nur das zu behalten, was Du wirklich gerne magst und benutzt.

 

5.Einen Platz zuweisen:

Den Dingen, die Du behalten möchtest, weist Du nun einen festen Platz zu. Du hast nun alle Dinge einmal in der Hand gehabt und hast eine gute Vorstellung davon entwickelt, was Du hast und wie viel Stauraum Du dafür brauchst. Überlege im nächsten Schritt, wo Du die Dinge gerne aufbewahren möchtest. Wo macht es am meisten Sinn? Wo werden die Dinge am meisten gebraucht? Wie oft brauchst Du diese Dinge? Müssen sie leicht zugänglich sein? Eventuell auch für Kinder?

 

6.Aufbewahren:

Sobald Du weißt, was Du behalten wirst und wieviel Platz Du benötigst, kannst Du Dich nach passenden Aufbewahrungslösungen wie Kisten und Körbe umsehen. Es ist wichtig, dass Du zuerst die ersten fünf Schritte durchgegangen bist. Und, messen nicht vergessen. Wenn Du z.B. ein Regal mit Hilfe von Körben organisieren willst, musst Du wissen wie groß die Körbe sein müssen um alle Dinge aufzunehmen und in das Regal zu passen. Du musst übrigens nicht unbedingt gleich zu einer Shopping Tour aufbrechen. Stöbere doch erst einmal bei Dir Zu Hause. Du wirst überrascht sein, was Du schon alles vor Ort hast, wenn Du gezielt auf die Suche gehst. Shoppen im eigenen Haus sozusagen. 😉

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7.Einräumen und beschriften:

Du hast Kisten, Körbe, etc. parat? Dann kannst Du mit Einräumen beginnen. Achte nochmal darauf, ob die Kategorien und die Platzierung wirklich sinnvoll sind. Anschließend ist es wichtig die einzelnen Elemente zu beschriften. Das ist nicht nur für Dich wichtig, sondern gerade auch für den Rest der Familie, der sich mit der neuen Ordnung noch nicht auskennt. Schließlich soll die gerade geschaffene Ordnung ja auch lange Bestand haben. Einen extra Bonus bekommst Du, wenn Du optisch schöne Aufbewahrungslösungen und Etiketten verwendest, über die Du Dich jeden Tag freust. So wird Dir das Ordnung halten noch mehr Spaß machen. 🙂

 

Ordnung Speisekammer

 

8.Dran bleiben: Mindestens so wichtig, wie es ist Ordnung zu schaffen, ist es diese auch beizubehalten. Räume die Dinge stets wieder an ihren Platz. Du solltest nicht länger als fünf Minuten täglich dafür brauchen, alles wieder an Ort und Stelle zu bringen. Am besten ist es, alles gleich nach Benutzung wieder wegzuräumen. Dann kannst Du Dir größere Aufräumrunden sparen. Sobald jedes Ding seinen Platz hat, wird aufräumen wirklich einfach. Beobachte auch, ob das neue System für Dich und Deine Familie funktioniert. Solltest Du noch etwas anpassen? Ein gutes System sollte einfach beizubehalten sein. Wenn etwas noch nicht so gut funktioniert, hab keine Angst davor es zu ändern. Es ist völlig normal, dass Du ein oder mehrere Male etwas anpassen musst, bis alles für Euch perfekt ist.

Jetzt darfst Du Dich erst einmal zurücklehnen, Dich an Deiner neu geschaffenen Ordnung erfreuen und ab jetzt täglich die Früchte Deiner Arbeit ernten.

Fröhliches Organisieren,

Nicole

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